Die Rekonstruktion von Bauwerken

So lautet der Titel eines Aufsatzbands, der im vergangenen Monat als Teil der „Schriftenreihe Stadtbild Deutschland e.V.“ erschienen ist. Die Beiträge nehmen Bezug auf die geschichtsentleerte städtebauliche Situation der meisten größeren Städte in Deutschland und gehen der Frage nach, warum, aufs ganze gesehen, in den deutschen Nachkriegsstädten nur verschwindend wenige Vorkriegsbauten sowie gewachsene Straßen- und […]

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Die Ambivalenz der Moderne

Kürzlich war Bundespräsident Joachim Gauck im Fernsehen im Gespräch mit Reinhold Beckmann zu erleben. Wieder einmal erwies sich Gauck als Meister der Rede und des präzise abwägenden Worts. Natürlich widmete auch dieses Gespräch dem deutschen Generalthema, den Verbrechen der NS-Zeit und unserem Verhalten dazu, breiten Raum, und immer aufs neue wurde die Frage ventiliert: Wie

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Eine Rekonstruktion für Freiburg?

Die Nachricht ist nicht mehr ganz frisch, das ernüchternde Faktum dafür umso gegenwärtiger. Ein Rekonstruktionsprojekt in der Freiburger Altstadt wird auf Eis gelegt, weil der Bauträger fürchtet, eine Realisierung könnte vor allem mediale Irritationen auslösen; denn der Bauherr ist die Katholische Kirche in Gestalt der Erzdiözese Freiburg, das wiederaufzubauende Gebäude indessen, das ursprünglich 1787 als

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Zum Tode von Wolf Jobst Siedler

Am 27. November 2013 ist Deutschlands großer Publizist und Verleger Wolf Jobst Siedler gestorben. Sein Schaffen war von der tiefen Skepsis gegenüber eines Städtebaus und seiner Architekturen geprägt, der das reiche traditionelle Erbe des Kontinents zugunsten einer einseitig beschränkten Moderne willentlich ausschlägt. „Die gemordete Stadt. Abgesang auf Putte und Straße, Platz und Baum“ zeigte bereits

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Die Wiederaufbaujahre waren Zerstörungsjahre

Es waren nicht nur die kriegszerstörten deutschen Städte, in denen die Trümmerlandschaft zum willkommenen Vorwand geriet, eine jahrhundertealte Stadtbaukultur beiseite zu räumen. Auch nicht oder wenig Zerstörtes in Stadt und Land galt als hinderlich und überholt in einem Zeitalter veräußerlichter Komfortansprüche und ignoranter Gleichgültigkeit gegenüber der gebauten Historie. Ein jeder kann sich davon überzeugen, dass

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Vom Scheitern an einer Bauaufgabe

Sechs Nachkriegsjahrzehnte brauchte die deutsche Architektur, um mit Meinhard von Gerkans Berliner Hauptbahnhof erstmals wieder ein respektables Bahnhofsgebäude zuwege zu bringen. Zwar hatte schon die Wiederaufbauzeit mit lichtdurchfluteten gläsernen Empfangsgebäuden biederer Machart versucht, an die glorreichen Vorkriegszeiten der Bahnhofsarchitektur anzuknüpfen, so vor allem in Heidelberg, Köln und München, aber danach rutschte alle Verkehrsarchitektur in primitivste

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Eine unüberhörbare Instanz in Architekturfragen

Eine unüberhörbare Instanz in Architekturfragen wird STADTBILD DEUTSCHLAND – zumindest schon mal in München. Wieder hat sich Stephan Riedel im Namen unseres Vereins mit einem Zeitungsartikel Gehör verschafft: Debatte um den Königshof: „Nur hässliche Entwürfe!“ Es geht um den geplanten Umbau des Hotels Königshof am Stachus, für den drei belanglos-modische Entwürfe zur Auswahl stehen, die,

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Rettungsaktion der Münchner Stadtbild-Feuerwehr

Wieder einmal zeigte sich die Denkmalpflege willfährig gegenüber den Wünschen eines Investors, dem der Sinn nach Abriss eines Baudenkmals und profitablerer Grundstücksnutzung stand. Betroffen war eine Villa der zwanziger Jahre in München-Bogenhausen im Nobelviertel Herzogpark. Die Tilgung aus der Denkmalliste wurde vollzogen und mit dem Befund gerechtfertigt, dass irgendwann im Innern der Villa die eine

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Verwahrloste deutsche Stadtbilder

Sie sind zu einem Markenzeichen deutscher Städte und Vorstädte geworden, die verwahrlosten Stadtbilder. Gesichts- und geschichtslose Hochbauten mit schmutzig-weißen Wänden und ungegliederten Fenstern, durch Fotovoltaik-Anlagen verunzierte Dächer, geschmacklose Haustüren, funktional-pflegeleichte Zäune, desweiteren Parkplätze und Verkehrsflächen aus Betonpflaster oder Asphalt, ungepflegtes, für lärmiges Rasenmähen vorgehaltenes Abstandsgrün, dann und wann ein vertrockneter Brunnen und natürlich mannshohe Kritzeleien

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Die Rekonstruktionsdebatte ist im Kern eine moderne Architekturdebatte

„…dass die Rekonstruktionsdebatte im Kern eine moderne Architekturdebatte ist.“ Dies scheint eine beachtenswerte Hauptthese der (noch nicht einsehbaren) Dissertation unseres Schatzmeisters Philipp Maaß zu sein. Vor zwei Tagen hat er an der Dresdner Universität seine Arbeit erfolgreich verteidigt, wozu wir ihm von Herzen gratulieren, und er hat uns auch eine Zusammenfassung zur Verfügung gestellt, aus

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