Die Moderne – dialektisch gesehen

Am 27.5.2013 haben wir in diesem Blog auf die abgeschlossene Dissertation unseres Vorstandsmitglieds Philipp Maaß über das Thema Rekonstruktion hingewiesen. Was damals noch nicht einsehbar war, hat sich mittlerweile zu einem respektablen Buch gemausert mit dem Titel „Die moderne Rekonstruktion“. Der Titel ist ganz schön provozierend; denn das Adjektiv „modern“, nach wie vor im allgemeinen […]

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Wie geht es weiter mit Stadtbild Deutschland e.V.?

Unser Verein befindet sich in raschem Wachstum und wird zunehmend als ernstzunehmende Stimme in den Auseinandersetzungen um die bauliche Entwicklung unserer Städte wahrgenommen. Nachdem der Verein die ersten zehn Jahre seines Bestehens vor allem seiner Etablierung im Interessengeflecht der deutschen Gegenwartsgesellschaft gewidmet hat, ist es nun an der Zeit, seine Strukturen den neu sich bietenden

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Ein Paradigmenwechsel vollzieht sich

Seitdem vor etwa zwei Monaten unser Mitglied Lars Stephan Klein die Facebook-Präsentation von STADTBILD DEUTSCHLAND in die Hand genommen hat, ist es, als wäre ein Staudamm gebrochen. Unsere Vereinigung hat in diesen zwei Monaten 30 Mitglieder hinzugewonnen (rechnet man diejenigen dazu, die uns bislang ihre Anschrift vorenthalten, wären es 40 Neumitglieder!). Immer wieder lassen uns

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Ein Treffen der deutschen Rekonstruktions- und Stadtbildinitiativen

Zum dritten Mal lädt STADTBILD DEUTSCHLAND zu einem Treffen der deutschen Rekonstruktions- und Stadtbildinitiativen ein, und zwar an dem Ort, an dem sich schon vor zwei Jahren Vertreter von etwa zehn Initiativen versammelt haben: Am Samstag, dem 16. Mai, im Gemeindesaal der St. Paulsgemeinde in Frankfurt/M., Römerberg 9, unmittelbar neben dem Römer. Die Veranstaltung soll

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Regierungsrasteritis

Welches andere Volk außer den Deutschen stand siebzig architektonisch dürftige Jahre lang vor der Aufgabe, eine um die andere Hauptstadt mit Staatsbauten zu bestücken? Und welches Volk hätte dazu ungünstigere mentale, emotionale, bewusstseinsmäßige Voraussetzungen gehabt als das deutsche? Das Bonner Provisorium, obwohl schon bald nicht mehr als solches verstanden, lieferte den willkommenen Vorwand, Erwartungen an

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Die Sächsische Staatsoper in Dresden – vor 30 Jahren wiederaufgebaut

Echte Rekonstruktionen, Gebäude, die nach Zerstörung in ihrem Äußeren und Inneren ohne Abstriche wiedergewonnen wurden, sind in Deutschland Raritäten (obgleich die Rekonstruktionsgegnerschaft so tut, als würde unser Land von ihnen überschwemmt). Im Blick auf Dresden sind mindestens zwei prominente Beispiele anzuführen: die vor 10 Jahren wiedereröffnete Frauenkirche und die am 13. Februar 1985 mit C.M.

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Dämmwahn – vom Stellenwert der Architektur

Dass das Architektonische in Deutschland seit 70 Jahren als quantité négligeable, als eine zu vernachlässigende Größe im zivilisatorischen Prozess gehandelt wird, ist hinreichend bekannt. Dass es aber niemanden kümmert und dass selbst die Standesvertretung der Architekten darüber hinwegdöst, wenn sogar die deutsche Regierung uns immer aufs Neue eine solche Einschätzung unter die Nase reibt, das

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Unser Jahrbuch 2014 ist erschienen

Unser Jahrbuch 2014 ist erschienen und kann bestellt werden: Titel „Neue Stadtbaukultur“, Herausgeber: Harald Streck, ISBN 978-3-7347-4760-1, 100 Seiten, Ladenpreis 29,99 €, E-Book-Ladenpreis 11,99 €, Aktionspreis (gültig 8 Wochen) 8,99 €. Das Jahrbuch enthält einen ausführlichen Artikel über die Wiederaufbaugeschichte des Dresdner Schlosses, einen Bericht über eine von S.D. organisierte Studienfahrt in die Niederlande, eine

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Lernresistente deutsche Planer

Vielleicht ist es ja naiv, von einer Diskussionsrunde, wie sie der Sender SWR 2 jeden Spätnachmittag unter dem Titel „Forum“ ausstrahlt, erhellende Einsichten oder gar umsetzbare Ergebnisse zu erwarten. Es handelt sich um Unterhaltung auf hohem Niveau, um den Austausch von Fachleuten in gewählter Diktion, genussvoll kredenzt nicht weniger für die Diskutanten selbst als für

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Denkmalpfleger, bleib bei deinen Leisten!

Mag auch die Misere deutscher Architektur seit dem 2. Weltkrieg im wesentlichen als gemeindeutsch erlebt werden, so haben doch die Küsten- wie Gebirgsregionen den übrigen Landschaften eines voraus: sie haben Leitbilder vorzuweisen, an denen sich einheimische Architekten nicht selten mehr oder weniger glückhaft abarbeiten, im Idealfall sogar eine hinreichend überzeugende Variante zwar modernen, aber regionalistisch

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