Offener Brief an die Essener Politik

Essen: Eine neue Bürgerinitiative setzt sich für die Aufwertung des Essener Stadtbildes in architektonischer Hinsicht ein. Krönung des Vorhabens soll der Wiederaufbau des 1964 abgerissenen Rathauses sein. Es wurde dem architektonischen Geist der Zeit entsprechend abgerissen, um einem neuen und vermeintlich modernerem Nachfolgebau Platz zu machen. Heute bedauern viele den übereilten Abriss des stadtbildprägenden Gebäudes […]

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Stellungnahme zur Pellerhaus-Debatte

Vor einigen Tagen ließ unser Verein den Nürnberger Stadträten einen offenen Brief zukommen, in dem wir uns für eine originale Pellerhausfassade stark machten. Leider wurde dieser Brief auf der gestrigen BDA-Veranstaltung im Pellerhaus sehr unsachlich dargestellt. Da dabei auch Fakten falsch paraphrasiert und bewertet wurden, sah sich unser Pressesprecher veranlasst, zu dieser Darstellung öffentlich Stellung

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Stadtbild Deutschland e.V. für Wiederaufbau eines Karlsburg-Flügels in Durlach

Pressemitteilung: Teil-Abriss der Schlossschule Durlach birgt Chance für einen neuen „Dienerbau“ Karlsruhe-Durlach, 31.Dezember 2016: Der Regionalverband Nordbaden von Stadtbild Deutschland e.V. spricht sich in einer Stellungnahme zum geplanten Abriss der drei Pavillon-Bauten der Durlacher Schlossschule und der projektierten, einförmigen Neubebauung gegen einen reinen, modernistischen Zweckbau aus. Stattdessen wirbt der Verein für den Wiederaufbau des 1964

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Ein neues, altes Schauspielhaus für Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main muss das Schauspielhaus saniert werden. Die Kosten drohen, astronomisch zu werden, es ist von bis zu 300 Millionen Euro die Rede. Eine lokale Bürgerinitiative schlägt nun vor, statt des 60er-Jahre Baues das alte Schauspielhaus von 1902 zu rekonstruieren. Das wäre nicht nur schöner, sondern – man höre und staune – auch

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Rekonstruktion der Pellerhaus-Fassade am Nürnberger Egidienplatz?

Unsere erste Stellungnahme zur Debatte um das Nürnberger Pellerhaus (siehe dazu unsere Rubrik „Städte/Nürnberg“.). Dieser Text ist zugleich ein „Lehrstück“, wieso Rekonstruktionen kulturell so bedeutsam sind. Für diese Stellungnahme wurden wir übrigens von einigen Nürnberger Denkmalpflegern ganz schön  in die Mangel genommen, die „Entsetzen“ oder „Erschrecken“ äußerten und sich ziemlich unsachlich und ohne echte Argumente

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Die Zukunft der deutschen Städte

Manch einer von uns mag sich dem Wahn hingegeben haben, mit den Pionierleistungen eines rekonstruierenden Stadtbaus in Dresden, Frankfurt/M. und Potsdam würde ein Damm brechen und landauf landab würden nun Lokalpolitiker, Journalisten und selbst Architekten in neuer Unbefangenheit darüber nachsinnen, wie deutsche Städte ihr weithin erbärmliches Erscheinungsbild durch Wiedergewinnung historischer Strukturen aufwerten können, um im

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Die Sächsische Staatsoper in Dresden – vor 30 Jahren wiederaufgebaut

Echte Rekonstruktionen, Gebäude, die nach Zerstörung in ihrem Äußeren und Inneren ohne Abstriche wiedergewonnen wurden, sind in Deutschland Raritäten (obgleich die Rekonstruktionsgegnerschaft so tut, als würde unser Land von ihnen überschwemmt). Im Blick auf Dresden sind mindestens zwei prominente Beispiele anzuführen: die vor 10 Jahren wiedereröffnete Frauenkirche und die am 13. Februar 1985 mit C.M.

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Die Rekonstruktion von Bauwerken

So lautet der Titel eines Aufsatzbands, der im vergangenen Monat als Teil der „Schriftenreihe Stadtbild Deutschland e.V.“ erschienen ist. Die Beiträge nehmen Bezug auf die geschichtsentleerte städtebauliche Situation der meisten größeren Städte in Deutschland und gehen der Frage nach, warum, aufs ganze gesehen, in den deutschen Nachkriegsstädten nur verschwindend wenige Vorkriegsbauten sowie gewachsene Straßen- und

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Eine Rekonstruktion für Freiburg?

Die Nachricht ist nicht mehr ganz frisch, das ernüchternde Faktum dafür umso gegenwärtiger. Ein Rekonstruktionsprojekt in der Freiburger Altstadt wird auf Eis gelegt, weil der Bauträger fürchtet, eine Realisierung könnte vor allem mediale Irritationen auslösen; denn der Bauherr ist die Katholische Kirche in Gestalt der Erzdiözese Freiburg, das wiederaufzubauende Gebäude indessen, das ursprünglich 1787 als

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Zum Tode von Wolf Jobst Siedler

Am 27. November 2013 ist Deutschlands großer Publizist und Verleger Wolf Jobst Siedler gestorben. Sein Schaffen war von der tiefen Skepsis gegenüber eines Städtebaus und seiner Architekturen geprägt, der das reiche traditionelle Erbe des Kontinents zugunsten einer einseitig beschränkten Moderne willentlich ausschlägt. „Die gemordete Stadt. Abgesang auf Putte und Straße, Platz und Baum“ zeigte bereits

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