Neuer Urbanismus für den Dresdner Ferdinandplatz!

Der Ferdinandplatz in Dresden ist seit über 70 Jahren eine unbebaute Brachfläche. Dresdens Altstadt hätte hier das Potential, sich qualitativ hochwertig zu erweitern. Leider sind die leitenden Planer im Dresdner Stadtplanungsamt der Ansicht, Dresden solle sich lieber der radikalen „Moderne“ öffnen, womit sie im Klartext meinen: Weg mit allem Fassadenschmuck und weg mit Kleinteiligkeit! Leider […]

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Architektur zum Verstehen

Architektur zu verstehen, dürfte sich als eine herausragende geistige Zukunftsaufgabe erweisen. Noch sind wir gewohnt, der Abfolge architektonischer Moden nicht mehr Bedeutung zuzumessen als den Launen des Wetters oder den Willkürlichkeiten der Haute Couture. Sie helfen uns, mit einiger Treffsicherheit das Entstehungsjahr eines Gebäudes zu bestimmen, mehr nicht. Alle die rational und funktional nicht erklärbaren

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Kein Supermarkt in die historische Ortsmitte von Kirchlinteln!

Nicht nur unsere Städte, auch unsere kleineren Ortschaften sind vom Modernisierungswahn bedroht. In Kirchlinteln in Niedersachsen soll in die Ortsmitte ein Supermarkt gepflanzt werden, eine lokale Bürgerinitiative wehrt sich dagegen. Stadtbild Deutschland unterstützt sie darin. Pressemitteilung des Vereins „Stadtbild Deutschland e.V.“ zur Debatte um die von der Gemeindeverwaltung geplante Bebauung des AULA-Grundstückes in Kirchlinteln mit

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Die schon längst nicht mehr moderne „moderne“ Architektur

Illustration: Matthias Bornhofen, Quelle: infranken.de In Bamberg will ein junger Architekt eine Baulücke schließen. Seinen Entwurf preist er in höchsten Tönen und auch die Stadträte sind begeistert. Der Gestaltungsbeirat der Stadt  kann sich dagegen mit seinem Entwurf nicht so richtig anfreunden. Zu Recht, wie wir finden. Die nachfolgende Pressemitteilung unseres Vereins sollte den Gestaltungsbeirat der

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Die Zukunft der deutschen Städte

Manch einer von uns mag sich dem Wahn hingegeben haben, mit den Pionierleistungen eines rekonstruierenden Stadtbaus in Dresden, Frankfurt/M. und Potsdam würde ein Damm brechen und landauf landab würden nun Lokalpolitiker, Journalisten und selbst Architekten in neuer Unbefangenheit darüber nachsinnen, wie deutsche Städte ihr weithin erbärmliches Erscheinungsbild durch Wiedergewinnung historischer Strukturen aufwerten können, um im

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Subtile architektonische Grenzüberschreitungen in Leipzig

Ist es der genius loci der „Hauptstadt des deutschen Historismus“ (so – allerdings mit einem Fragezeichen versehen – wurde Leipzig im Jahr der Wiedervereinigung von dem Kunstwissenschaftler Wolfgang Hocquél tituliert), der anscheinend bislang nur in dieser Stadt unspektakuläre, aber dennoch bemerkenswerte Überschreitungen der ungeschriebenen Gesetze deutscher Nachkriegsarchitektur erlaubt, Grenzüberschreitungen, von denen zu hoffen ist, dass

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Würfelgefahr am Dresdner Zwinger – bitte kein weiterer Bruch, sondern Harmonie!

Der Dresdner Architekt Jens-Heinrich Zander verkündete, vor den Dresdner Zwinger einen Multifunktionsbau setzen zu wollen, der eine „moderne“ Formensprache besäße. Aus Sicht vieler Dresdner hätte ein solcher Bau aber nicht nur den Blick auf den Zwinger verstellt, sondern mit seinem banalen Aussehen die städtebauliche Wirkung des Postplatzes zusätzlich verschlechtert. Stadtbild Deutschland schloss sich der Kritik

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Die Moderne – dialektisch gesehen

Am 27.5.2013 haben wir in diesem Blog auf die abgeschlossene Dissertation unseres Vorstandsmitglieds Philipp Maaß über das Thema Rekonstruktion hingewiesen. Was damals noch nicht einsehbar war, hat sich mittlerweile zu einem respektablen Buch gemausert mit dem Titel „Die moderne Rekonstruktion“. Der Titel ist ganz schön provozierend; denn das Adjektiv „modern“, nach wie vor im allgemeinen

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Ein Paradigmenwechsel vollzieht sich

Seitdem vor etwa zwei Monaten unser Mitglied Lars Stephan Klein die Facebook-Präsentation von STADTBILD DEUTSCHLAND in die Hand genommen hat, ist es, als wäre ein Staudamm gebrochen. Unsere Vereinigung hat in diesen zwei Monaten 30 Mitglieder hinzugewonnen (rechnet man diejenigen dazu, die uns bislang ihre Anschrift vorenthalten, wären es 40 Neumitglieder!). Immer wieder lassen uns

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Regierungsrasteritis

Welches andere Volk außer den Deutschen stand siebzig architektonisch dürftige Jahre lang vor der Aufgabe, eine um die andere Hauptstadt mit Staatsbauten zu bestücken? Und welches Volk hätte dazu ungünstigere mentale, emotionale, bewusstseinsmäßige Voraussetzungen gehabt als das deutsche? Das Bonner Provisorium, obwohl schon bald nicht mehr als solches verstanden, lieferte den willkommenen Vorwand, Erwartungen an

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