Die Zukunft der deutschen Städte

Manch einer von uns mag sich dem Wahn hingegeben haben, mit den Pionierleistungen eines rekonstruierenden Stadtbaus in Dresden, Frankfurt/M. und Potsdam würde ein Damm brechen und landauf landab würden nun Lokalpolitiker, Journalisten und selbst Architekten in neuer Unbefangenheit darüber nachsinnen, wie deutsche Städte ihr weithin erbärmliches Erscheinungsbild durch Wiedergewinnung historischer Strukturen aufwerten können, um im […]

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Die Sächsische Staatsoper in Dresden – vor 30 Jahren wiederaufgebaut

Echte Rekonstruktionen, Gebäude, die nach Zerstörung in ihrem Äußeren und Inneren ohne Abstriche wiedergewonnen wurden, sind in Deutschland Raritäten (obgleich die Rekonstruktionsgegnerschaft so tut, als würde unser Land von ihnen überschwemmt). Im Blick auf Dresden sind mindestens zwei prominente Beispiele anzuführen: die vor 10 Jahren wiedereröffnete Frauenkirche und die am 13. Februar 1985 mit C.M.

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Die Rekonstruktion von Bauwerken

So lautet der Titel eines Aufsatzbands, der im vergangenen Monat als Teil der „Schriftenreihe Stadtbild Deutschland e.V.“ erschienen ist. Die Beiträge nehmen Bezug auf die geschichtsentleerte städtebauliche Situation der meisten größeren Städte in Deutschland und gehen der Frage nach, warum, aufs ganze gesehen, in den deutschen Nachkriegsstädten nur verschwindend wenige Vorkriegsbauten sowie gewachsene Straßen- und

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Eine Rekonstruktion für Freiburg?

Die Nachricht ist nicht mehr ganz frisch, das ernüchternde Faktum dafür umso gegenwärtiger. Ein Rekonstruktionsprojekt in der Freiburger Altstadt wird auf Eis gelegt, weil der Bauträger fürchtet, eine Realisierung könnte vor allem mediale Irritationen auslösen; denn der Bauherr ist die Katholische Kirche in Gestalt der Erzdiözese Freiburg, das wiederaufzubauende Gebäude indessen, das ursprünglich 1787 als

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Zum Tode von Wolf Jobst Siedler

Am 27. November 2013 ist Deutschlands großer Publizist und Verleger Wolf Jobst Siedler gestorben. Sein Schaffen war von der tiefen Skepsis gegenüber eines Städtebaus und seiner Architekturen geprägt, der das reiche traditionelle Erbe des Kontinents zugunsten einer einseitig beschränkten Moderne willentlich ausschlägt. „Die gemordete Stadt. Abgesang auf Putte und Straße, Platz und Baum“ zeigte bereits

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Die Rekonstruktionsdebatte ist im Kern eine moderne Architekturdebatte

„…dass die Rekonstruktionsdebatte im Kern eine moderne Architekturdebatte ist.“ Dies scheint eine beachtenswerte Hauptthese der (noch nicht einsehbaren) Dissertation unseres Schatzmeisters Philipp Maaß zu sein. Vor zwei Tagen hat er an der Dresdner Universität seine Arbeit erfolgreich verteidigt, wozu wir ihm von Herzen gratulieren, und er hat uns auch eine Zusammenfassung zur Verfügung gestellt, aus

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Fortgewischt sind alle überflüssigen Zutaten

„Fortgewischt sind alle überflüssigen Zutaten“, so lautet der Titel einer lesenswerten Abhandlung über die Kriegszerstörungen deutscher Städte am Beispiel Hamburg von Jörn Düwel und Niels Gutschow, die hier erhältlich ist. Hier wird wieder einmal herausgearbeitet, wie sehr die an sich schon gigantischen Zerstörungen durch alliierte Bomberflotten ins Unfassbare ausgeweitet wurden durch eine schon im Nazideutschland

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